UX/UI Konzept und Strategie für eine modulare Web-App zur Digitalisierung von Produktionsprozessen und -planung von Asphaltmischanlagen.
Die Produktionsplanung in Asphaltmischanlagen erfolgte bisher dezentral, manuell und in Excel-Tabellen – fragmentiert nach Verkaufsorganisationen. Unterschiedliche Workflows, fehlende Transparenz, manuelle E-Mail-Prozesse und Medienbrüche führten zu Reibungsverlusten, Ineffizienzen und Fehlplanungen. Die Auswirkungen reichten von Produktionsengpässen und Ressourcenverschwendung bis zu mangelhafter Kommunikation zwischen Disposition, Vertrieb und Baustelle.

“Das Pflegen einer Liste mit bevorstehenden Aufträgen und deren laufende Aktualisierung ist ein zeitaufwändiger Prozess”

“Auch von unterwegs jederzeit einsehbar ohne extrem große Excel Tabellen öffnen zu müssen.”
14 interne Interviews mit Disposition, Vertrieb, Werkspersonal um Pain Points und Anforderungen zu identifizieren und Prototypen zu testen.
| Beobachtung | Hypothese |
|---|---|
| Planung erfolgt redundant in verschiedenen Tools | Eine zentrale Plattform reduziert manuelle Pflege und steigert Planungssicherheit |
| Werksauslastung ist nicht transparent | Eine visuelle Produktionsübersicht fördert Ressourcen- und Energieeffizienz |
| Disponenten werden mit Anrufen überflutet | Strukturierte Abrufdarstellung reduziert Nachfragen & Störungen |
| Vertragsinformationen sind schwer zugänglich | Ein integriertes System schafft bessere Datenqualität & Kundentransparenz |
Ich entwickelte klickbare Wireframes und Prototypen in Figma, um zentrale Nutzerflüsse greifbar zu machen. Durch systematisches Component Design und Auto Layout sicherte ich Konsistenz und Effizienz. Im Austausch mit Product Ownern und Entwickler:innen verfeinerte ich die Prototypen iterativ, um realistische Abläufe und technische Umsetzbarkeit frühzeitig abzustimmen.
Ich erstellte High-Fidelity-Prototypen für zentrale Anwendungsszenarien und testete sie in qualitativen Sessions per Videocall mit Nutzer:innen aus Werk, Disposition und Vertrieb. Die zugrunde liegenden Anforderungen hatten wir zuvor gemeinsam mit dem Product Owner in umfangreichen Interviews erhoben und analysiert.
Der Fokus lag auf größeren, funktionsübergreifenden Features – z. B. Abrufverwaltung oder Produktionsplanung. Die Ergebnisse der Tests wertete ich systematisch aus und überführte das Feedback direkt in die Optimierung der Konzepte. Mehrere zentrale Funktionen entstanden oder wurden entscheidend verbessert durch diese Rückkopplung, darunter:
Die kontinuierliche Einbindung realer Nutzungssituationen sicherte hohe Akzeptanz und Relevanz im späteren Roll-Out und Produktivbetrieb.
Ich etablierte einen strukturierten, kontinuierlichen Austausch mit dem Entwicklungsteam und optimierte den gesamten Design-Übergabeprozess. Durch die Einführung eines klar definierten Dev-Handoff-Workflows mit Design Tokens, dokumentierten Komponenten und Annotierungen in Figma konnte ich die Umsetzung beschleunigen und Inkonsistenzen vermeiden.
Zusätzlich implementierte ich einen asynchronen QA-Prozess, der visuelle Reviews, User Story Validierungen und UI Acceptance Checks beinhaltete – eng verzahnt mit dem agilen Sprint-Modell des Teams.
In enger Zusammenarbeit mit den Entwickler:innen begleitete ich zudem die Umsetzung funktionaler Schlüsselfeatures wie:
So konnte ich sicherstellen, dass Designentscheidungen nicht nur visuell, sondern auch technisch tragfähig, anschlussfähig und produktionsreif umgesetzt wurden.
Fortlaufendes Feedback aus Werks- und Vertriebsteam
Ausbau der Plattform für Steinbruchbestellungen:
